 

  
 
|
|
Arbeitskreis zum aktuellen Zeitgeschehen
Die Fülle des aktuellen
Zeitgeschehens stömt auf vielen Kanälen aus
aller Welt auf uns ein. Hier das Wesentliche vom Unwesentlichen
unterscheiden zu lernen, ist ein Grundanliegen unseres
Austausches. Als eine Hilfe dabei erweist sich die Frage
nach dem, was in den vordergründigen Phänomenen
zur Erscheinung kommt (der "symptomatologische
Blick"). Die Frage nach den gesellschaftlichen,
ökologischen und seelisch-geistigen Bedingungen
eines menschenwürdigen, selbstbestimmten Lebens
wird dabei zum Leitmotiv für das Entwickeln von
Lösungsansätzen für einzelne der behandelten
Probleme, wobei Gesichtspunkte des dreigliedrig betrachteten
sozialen Ganzen eine ordnende Funktion gewinnen.. Immer
wichtiger wird dabei auch ein allmähliches Eindringen
in die Hintergründphänomene und -bestrebungen.
Zurück
zu "Gruppen" |
Arbeitskreis
zur Naturbetrachtung
Der Arbeitskreis arbeitet seit längerem
daran, der Natur die menschliche Aufmerksamkeit auf
neue Weise wieder zuzuwenden, die ihr seit dem Aufkommen
der technischen Zivilisation und vor allem der Massenmedien
immer mehr entzogen wurde. Im aktiven Denken wirkt Wachstumskraft.
Wir tragen unsere eigenen Beobachtungen im Sinne der
goetheschen Phänomenologie zusammen (primäre
Sinneserfahrungen), um auf diese Weise in uns die Wesenserfahrung
(Goethes "sinnlich-sittliche Wirkung") aufleben
zu lassen. Im ersten Teil des Abends bauen wir gemeinsam
ein Bild des aktuellen Jahreszeitengeschehens auf, wie
es in den verschiedenen Naturreichen jeweils zu beobachten
ist. Im zweiten Teil des Abends wird ein Einzelthema
systematisch - teilweise per Referat, teilweise im Gespräch
- vertieft. Ein sensibles, künstlerisches Wahrnehmen
und Liebe zur Natur sind Grundlage unserer Arbeit; naturwissenschaftliche
Kenntnisse werden nach Bedarf mit einbezogen. Auskunft:
D.O.Böhm.
Zurück zu "Gruppen" |
Arbeitskreis
"Bildhaftes Erkennen"
Die Idee zu dieser Arbeit entstand
bei einem Vortrag von Dorothea Buck (= Sophie Zerchin:
"Auf der Spur des Morgensterns") für
unser Psychose-Projekt ("Toll-Haus"): Sie schilderte
die tiefe Sinnhaftigkeit psychotischen Verhaltens aufgrund
eigener und auch der Erfahrung anderer. Die heutige
Schulpsychiatrie sagt immer noch etwas ganz anderes
(Es handele sich um eine oft genetisch bedingte Störung
des Gehirnstoffwechsels). Wir haben damit angefangen,
uns in die Bildsprache von Märchen und alten Mythen
einzuarbeiten, um dann über die Archetypen von
C.G.Jung, die Bearbeitung markanter Träume und
phantastischer Literatur (Fantasy) uns allmahlich dem
direkten psychotischen Erleben und Verhalten anzunähern.
Auch die Betrachtung von Gemälden großer
Meister wie Hieronymus Bosch und Vincent van Gogh kann
weiterhelfen. Auskunft: D.O.Böhm. |
|
Zurück zu "Gruppen" |
|